Abstand für WindräderAltmaier hält an 1.000-Meter-Regelung fest

02.12.2019 20:14 Uhr

Erneut wird ein Beschluss zum Kohleausstiegsgesetz vertagt. Ein Teil davon: Abstandsregelungen für Windräder. Der Wirtschaftsminister bekräftigt nun eine umstrittene Forderung.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier hält an der umstrittenen Regelung für den Mindestabstand von Windrädern zur Wohnbebauung fest. Der CDU-Politiker sagte dem "Handelsblatt", er glaube, dass es richtig sei, den Mindestabstand von 1.000 Metern festzuschreiben.

Umstritten ist vor allem, dass ein Mindestabstand zu Siedlungen schon bei mehr als fünf Häusern greifen soll. Die Branche befürchtet, dass sich die Krise der Windkraft an Land verschärft, weil dann Flächen für Windräder wegfallen.

Windräder (Symbolbild).
Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Die Abstandsregelungen sind Teil des geplanten Kohleausstiegsgesetzes. Dieses ist am Dienstag laut Regierung erneut nicht Thema im Bundeskabinett - ein Beschluss war bereits einmal vertagt worden. Zwischen den Ressorts läuft die Abstimmung zum Gesetzentwurf, wie eine Sprecherin Altmaiers am Montag in Berlin sagte.

In einem Entwurf aus der vergangenen Woche war von den Abstandsregelungen zunächst nicht mehr die Rede. "Es ist richtig, dass wir die Regelungen zu den Erneuerbaren zwischenzeitlich abgekoppelt hatten", sagte Altmaier der Zeitung. "Mittlerweile sehe ich aber die Möglichkeit, die Dinge wieder zusammenzuführen."

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