Gute Gründe für Anonymität im Web

13.01.2020 | 19:12 Uhr
In sozialen Netzwerken wird oftmals übel gepöbelt. Bundestagspräsident Schäuble hätte gern eine Pflicht, den Klarnamen zu nennen. Damit tritt er eine Debatte los.
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht. ArchivbildQuelle: Jörg Carstensen/dpa
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) sieht eine Pflicht zur Nennung des vollen Namens in sozialen Netzwerken skeptisch. "Häufig gibt es gute Gründe, warum jemand anonym bleiben möchte, zum Beispiel um sich vor Diskriminierung oder Angriffen zu schützen", sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hatte sich für eine solche Klarnamenpflicht in sozialen Netzwerken stark gemacht. Ihm gefalle nicht, was dort passiere.