Feuerwehr hat Buschfeuer unter Kontrolle

13.02.2020 | 18:43 Uhr
Seit September kämpfen die Einsatzkräfte in Australien nahezu ohne Unterbrechung gegen die verheerenden Buschfeuer. Auch dank des Regens können sie positive Nachrichten vermelden.
Feuerwehrleute in New South Wales. ArchivbildQuelle: Rick Rycroft/AP/dpa
Die seit Monaten wütenden Brände im australischen New South Wales sind nach offiziellen Angaben unter Kontrolle. Nach einer "sehr traumatischen und anstrengenden" Brandsaison seien das "großartige Neuigkeiten", teilte die Feuerwehr auf Twitter mit.

25 Menschen tot, 2.400 Häuser zerstört

In dem südöstlichen Bundesstaat, der am schwersten von den Feuern betroffen war, sind seit September Millionen Hektar Land verbrannt. 25 Menschen starben dort, unter ihnen sechs Feuerwehrleute, und mehr als 2.400 Häuser wurden von den Flammen zerstört.

Zerstörte Gebiete - so groß wie Dänemark

Inzwischen ist eine Fläche so groß wie Dänemark zerstört. Mehr als 1.500 Häuser und Gebäude wurden beschädigt, so wie hier in Sarsfield, etwa 300 Kilometer östlich von Melbourne.

Quelle: Reuters

Die Feuerwehr hat sehr hart gearbeitet, aber ohne den Regen wäre es nicht möglich gewesen.
Feuerwehrsprecher James Morris

Starker Regen aber auch hohe Wellen erwartet

Auch für die kommenden Tage erwarten Meteorologen starken Regen und hohe Wellen entlang der Küste. Die lang ersehnten Niederschläge kosteten aber auch mindestens ein Menschenleben. Nach heftigen Regenfällen war im benachbarten Bundesstaat Queensland in einem Fluss die Leiche eines 75 Jahre alten Kajak-Paddlers gefunden worden. Zuvor galt der Mann laut Polizei als vermisst.
Zudem wurde an einem Wasserfall in der Touristenregion Gold Coast nach einer 26 Jahre alten Frau gesucht. Helfer mussten mindestens 19 Rettungsaktionen starten, unter anderem für ein Pflegeheim, das wegen der Wassermassen evakuiert wurde.
Allein in New South Wales gab es etwa ein Dutzend Warnungen vor Überschwemmungen. In Sydney und im Umland waren wegen des Regens noch immer mehr als 20.000 Haushalte ohne Strom. Im Pazifik rückte Zyklon "Uesi" in Richtung der australischen Lord-Howe-Insel, sie liegt etwa 600 Kilometer östlich des Kontinents.
Möglicherweise könnte der Zyklon Stufe zwei von fünf erreichen. Die Insel gehört zum Welterbe der Unesco. Das Festland werde der Zyklon voraussichtlich nicht erreichen, hieß es.

Feuerwehr beobachtet weiter

Wir sind extrem glücklich. Das ist eine riesige Erleichterung.
Feuerwehrsprecher Morris
Die Feuerwehr sei weiter im Einsatz, um die betroffenen Gebiete zu beobachten. Denn: "Die Brandsaison ist nicht vorbei." Manchmal dauere sie bis April.
Quelle: dpa

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