Konfliktparteien im SüdsudanEinheitsregierung verschoben

07.11.2019 22:40 Uhr

Vor einem Jahr hatten die Konfliktparteien im Südsudan einen Friedensvertrag unterzeichnet. Der Übergang zu einer Einheitsregierung gestaltet sich als schwierig.

Die Konfliktparteien im ostafrikanischen Krisenland Südsudan haben die für den 12. November angekündigte Bildung einer Einheitsregierung um 100 Tage verschoben. Nach 50 Tagen solle der Stand der Verhandlungen geprüft werden, teilten beide Seiten mit.

Südsudans Präsident Salva Kiir und Rebellenführer Riek Machar hatten die Bildung einer Einheitsregierung im September angekündigt. Vor einem Jahr hatten beide Seiten nach knapp fünf Jahren Bürgerkrieg einen Friedensvertrag unterzeichnet.

Südsudans Präsident Kiir (l.) und Rebellenführer Machar. Archiv
Quelle: Mulugeta Ayene/AP/dpa
Quelle: dpa