Boehringer sieht Politik gefragt

07.11.2019 | 23:14 Uhr
Lieferengpässe bei Medikamenten - das spüren viele Menschen jeden Tag in der Apotheke. Das Pharmaunternehmen Boehringer sieht die Politik in der Pflicht.
Medikamenten-Lager in einer Apotheke. ArchivbildQuelle: Andreas Arnold/dpa
Nach Einschätzung der Deutschlandchefin des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim könnte die Politik den Lieferengpässen bei Medikamenten entgegentreten. So könne etwa festgelegt werden, dass Krankenkassen ihre Rabattverträge für Arzneimittel nicht nur mit einem, sondern mit mehreren Herstellern schließen müssten, sagte Sabine Nikolaus.

Es sei auch denkbar, dass einer dieser Hersteller dann in Europa produzieren müsse, um eine größere Liefersicherheit zu gewährleisten, so Nikolaus weiter.

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