Kohlemilliarden für Jobs gefordert

14.01.2020 | 12:52 Uhr
Der Kompromiss für den Kohleausstieg sieht Geld für verschiedene Bereiche vor. Sachsen-Anhalts Regierungschef warnt davor, es nur in eine Richtung auszugeben.
Ein Schaufelradbagger im Tagebau Profen. ArchivbildQuelle: Jan Woitas/zb/dpa
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) fordert beim Kohleausstieg, nicht zu hohe Summen für die Entschädigung von Kraftwerksbetreibern auszugeben. Das Geld werde für neue Jobs in den Revieren gebraucht. Zudem seien Investitionen in Zukunftsfelder wie Wasserstofftechnologie, E-Mobilität und Künstliche Intelligenz nötig.

Heute verhandelt die Bundesregierung mit Kraftwerksbetreibern über Entschädigungen für das vorzeitige Abschalten von Standorten. Deutschland will den Kohleausstieg bis 2038 vollziehen.