Kurz strebt Neuwahl an

18.05.2019 | 20:11 Uhr
Österreichs Vizekanzler Strache hat die Konsequenzen aus der Affäre um ein brisantes Video gezogen. Doch sein Rücktritt kann die Koalition wohl nicht retten.
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz setzt auf Neuwahlen. "Genug ist genug", kommentierte er die Skandal-Video-Affäre seines bisherigen Vizes. Sehen Sie hier das ganze Statement.
Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat die Koalition mit der rechtspopulistischen FPÖ aufgekündigt. Er habe dem Bundespräsidenten vorgeschlagen, "vorgezogene Wahlen in Österreich durchzuführen - und zwar zum schnellstmöglichen Zeitpunkt", sagte Kurz.

Auslöser der Regierungskrise ist ein Video, das zeigt, wie FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache einer vermeintlichen russischen Oligarchin 2017 öffentliche Aufträge und Aussicht gestellt hatte, wenn sie der rechtspopulistischen FPÖ zum Wahlerfolg verhelfe.

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