Trotz ImpfpflichtMasern töten 50 Kinder auf Samoa

02.12.2019 06:57 Uhr

Seit Ende Oktober sind auf Samoa die Masern ausgebrochen. An der hoch ansteckenden Infektionskrankheit sterben immer mehr Säuglinge und Kleinkinder.

Wegen eines Masernausbruchs auf Samoa sind mittlerweile 50 Kinder ums Leben gekommen. In den vergangenen Tagen seien weitere fünf Kinder gestorben, teilte die Regierung des Inselstaats im Südpazifik mit. Die Zahl der Toten seit Ende Oktober ist somit auf 53 insgesamt gestiegen.

Samoa hatte im November den Notstand ausgerufen und Pflichtimpfungen für alle 200.000 Bewohner der Inseln angeordnet. Zuvor waren etwa 33.000 Menschen geimpft gewesen. Mittlerweile sind es Behördenangaben zufolge 58.000 mehr.

Ein Kind wird auf Samoa gegen Masern geimpft. Archivbild
Quelle: Uncredited/TVNZ/AP/dpa

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