"Fridays for Future"UN-Klimachefin lobt Schüler-Proteste

16.06.2019 15:03 Uhr

Für UN-Klimachefin Espinosa bleibt der Klimawandel die größte Herausforderung dieser und kommender Generationen. Um so wichtiger seien Bewegungen wie Fridays for Future.

Vor einer großen UN-Klimakonferenz in Bonn hat die Klimachefin der Vereinten Nationen, Patricia Espinosa, Verständnis für die Protestbewegung Fridays for Future geäußert. "Wir begrüßen ihre inspirierenden Stimmen als Teil unserer allgemeinen Anstrengungen, den weltweiten Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen", sagte Mexikos Ex-Außenministerin.

Gerade junge Menschen könnten die Welt verändern. Das zehntägige Treffen in Bonn beginnt am Montag, erwartet werden 3.000 Experten aus aller Welt.

Laut Patricia Espinosa ist die Klima-Situation sehr dringlich.
Quelle: Monika Skolimowska/zb/dpa

Das Bonner Treffen soll unter anderem den nächsten Weltklimagipfel im Dezember in Santiago de Chile vorbereiten. Dort soll sich etwas bewegen, denn die Zusagen aller Länder weltweit reichen nicht, um das Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Danach soll die Erderhitzung möglichst auf 1,5 Grad begrenzt werden.Schon jetzt hat sich die Erde nach Befunden des Weltklimarats IPCC gegenüber der vorindustriellen Zeit um etwa ein Grad Celsius erwärmt. Geht es weiter wie bisher, ist sie Ende dieses Jahrhunderts wohl gut drei Grad wärmer. 

Quelle: dpa