Panamakanal führt Gebühr ein

13.01.2020 | 21:59 Uhr
Im Panamakanal sinkt der Wasserstand. Die Verwaltung will deshalb eine Gebühr einführen. Sie begründet das mit dem Risiko, dem der Schleusen-Betrieb ausgesetzt ist.
Ein Frachtschiff beendet seinen Transit durch den Panamakanal. SymbolQuelle: Arnulfo Franco/AP/dpa
Wegen eines sinkenden Wasserstands will die Verwaltung des Panamakanals künftig für den Erhalt des dortigen Süßwassers eine Gebühr kassieren. Ohne entsprechende Maßnahmen würde der Wasserpegel des Gatun-Sees voraussichtlich so weit sinken, dass der Betrieb der Schleusen beeinträchtigt wäre, teilte die Kanalverwaltung mit.

2019 sei in dem Einzugsgebiet das fünftregenärmste Jahr der vergangenen sieben Jahrzehnte gewesen. Zudem führten höhere Temperaturen zu stärkerer Verdunstung, hieß es.