: Suche nach Arian wird wieder eingestellt

16.05.2024 | 17:48 Uhr
Sie suchen ihn mit Booten, Hunden und einem Hubschrauber - ohne Erfolg. Am Freitag wird die erneute Suche nach dem vermissten Sechsjährigen eingestellt.

Seit über drei Wochen wird der sechsjährige Arian aus Bremervörde vermisst. Eigentlich war die Suche bereits eingestellt, doch seit Mittwoch läuft eine neue Suchaktion. Auch Häuser von Anwohnern werden durchsucht.

16.05.2024 | 01:40 min
Die erneute Suche in Niedersachsen nach dem vermissten Arian wird am Freitag von der Polizei eingestellt. Zunächst sollen die Ergebnisse der Aktion ausgewertet werden, sagte ein Polizeisprecher.
Am Donnerstag fuhren Einsatzkräfte auf vier Booten den Fluss Oste ab. Mehrere Suchhunde kamen zum Einsatz. Heiner van der Werp, Sprecher der Polizeiinspektion Rotenburg, sagte dem ZDF:
Diese Hunde sind in der Lage, besondere Gerüche auch aus dem Wasser wahrzunehmen. Falls diese Hunde irgendeine Spur aufnehmen oder eine Fährte auf dem Wasser wittern können, dann sind wir in der Lage, Taucher einzusetzen.
Heiner van der Werp, Polizei Rotenburg
Ein Hubschrauber flog den Fluss ab. Zudem standen Taucher bereit, die die Polizei hätte einsetzen können. In der Nähe der Oste, einem Nebenfluss der Elbe, hatten Ermittler Fußspuren gefunden, die der sechsjährige Autist wahrscheinlich hinterlassen hat.

Bei der Suche nach dem sechsjährigen Arian aus Bremervörde, änderte die Polizei noch im April ihre Strategie und setzte zunächst auf kleinere Gruppen. Hundert Helfer waren im Einsatz.

26.04.2024 | 01:30 min

Haustürbefragung ohne relevante Ergebnisse

Am Mittwoch sprachen Polizisten in mehreren Ortschaften in der Nähe von Arians Heimatdorf Bremervörde-Elm mit Einwohnern. Etwa jeder zweite Haushalt wurde dem Sprecher zufolge angetroffen. Einen wichtigen Hinweis habe die Polizei nicht erhalten.
Arian wird seit dem 22. April vermisst. Rund eine Woche lang suchten Hunderte Einsatzkräfte und Helfer nach ihm. Nach der Unterbrechung begannen am Mittwoch abermals Suchaktionen. Die "Ermittlungsgruppe Arian", die aus fünf Beamten besteht, beschäftigt sich weiter mit dem Vermisstenfall.
Quelle: dpa, ZDF

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Die Entwicklung im Vermisstenfall Arian