: Omikron-Subvariante BA.2 legt weiter zu

05.05.2022 | 21:06 Uhr
In Deutschland prägt vor allem die Omikron-Subvariante BA.2 das Infektionsgeschehen. Andere Subvarianten spielen noch keine Rolle, wie aus dem RKI-Wochenbericht hervorgeht.
Obwohl viele Corona-Zahlen zurückgehen, spricht das RKI weiterhin von einem hohen Infektionsdruck. Quelle: epa
Die schon seit Wochen in Deutschland stark dominierende Omikron-Subvariante BA.2 hat nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zuletzt noch einmal zugelegt. Ihr Anteil habe nach jüngsten Erkenntnissen - einer Stichprobe von vorletzter Woche - knapp 98 Prozent betragen, wie im RKI-Wochenbericht von Donnerstagabend ausgewiesen ist.

Früher dominanter Subtyp stark zurückgegangen

Der zuvor für die meisten Corona-Ansteckungen verantwortliche Subtyp BA.1 liegt demnach nur noch bei unter zwei Prozent, die relativ neu aufgekommenen Omikron-Sublinien BA.4 und BA.5 spielen nach den RKI-Daten bisher eine untergeordnete Rolle.
So wird BA.4 mit einem Anteil von 0,1 Prozent gelistet, BA.5 mit 0,3 Prozent. Mischvarianten seien "bisher nur vereinzelt nachgewiesen" worden, heißt es. In Deutschland wird nur bei einem kleinen Teil positiver Proben das Erbgut komplett untersucht.

RKI: Corona-Zahlen gehen zurück

Im Wochenbericht halten die RKI-Experten zudem fest, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in der vergangenen Woche im Vergleich zu der davor weiter gesunken sei - nämlich um 19 Prozent. Auch die Zahl von Personen, die auf einer Intensivstation behandelt werden, sei mit Covid-19-Diagnose weiter gesunken, die Zahl der Todesfälle habe ebenso abgenommen.
"Der Infektionsdruck bleibt trotzdem mit knapp 600.000 innerhalb der letzten Woche an das RKI übermittelten Covid-19-Fällen weiterhin hoch", mahnen sie. Die Impfung habe nach wie vor mit ihrer starken Schutzwirkung gegen schwere Verläufe eine große Bedeutung.
Quelle: dpa

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