: Puerto Rico: Strom nach Hurrikan ausgefallen

19.09.2022 | 07:37 Uhr
Puerto Rico ist ohne Strom, nachdem Hurrikan "Fiona" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde auf die Insel getroffen ist. Nun könne es Schlammlawinen geben.

Der Hurrikan Fiona hat in ganz Puerto Rico den Strom ausfallen lassen. Durch heftige Regenfälle und Erdrutsche sind starke Schäden auf der gesamten Insel entstanden.

19.09.2022 | 00:23 min
Der Hurrikan "Fiona" hat Puerto Rico erreicht und starken Regen sowie "katastrophale" Überschwemmungen in weiten Teilen der Karibikinsel ausgelöst. Dies gab das US-Hurrikanzentrum in Miami im Bundesstaat Florida am Sonntag bekannt.
Auf Fotos in sozialen Netzwerken waren umgestürzte Bäume, Überschwemmungen und Rettungsaktionen zu sehen.
Der Notfall ist noch nicht vorbei, alle sollten an einem sicheren Ort bleiben.
Pedro Pierluisi, Gouverneur Puerto Rico
Unterdessen bereitete sich die Dominikanische Republik auf "Fiona"vor.
"Fiona" erreichte die Südwestküste Puerto Ricos in der Nähe von Punta Tocón mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern. Der Wirbelsturm hatte über dem Atlantik an Kraft gewonnen und war auf dem Weg nach Puerto Rico zu einem Hurrikan hochgestuft worden.

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Strom auf der Karibikinsel komplett ausgefallen

"Fiona" hatte zuvor bereits zu einem kompletten Stromausfall auf der Karibikinsel geführt. "Das Stromnetz ist aufgrund der Auswirkungen des Hurrikans derzeit außer Betrieb", schrieb Gouverneur Pedro Pierluisi in sozialen Netzwerken. Nach Angaben des Stromanbieters Luma Energy könnte die Wiederherstellung der Stromversorgung mehrere Tage dauern.
Schon vor dem Sturm war in Puerto Rico der Strom immer wieder ausgefallen, was auch zu Demonstrationen führte. Unzuverlässige Stromversorgung ist seit langem ein Problem in dem US-Außengebiet.

Auch Dominikanische Republik von Unwetter bedroht

Das Hurrikanzentrum warnte für das US-Außengebiet Puerto Rico und die Dominikanische Republik vor sintflutartigen Regenfällen und Schlammlawinen:
Diese Niederschlagsmengen werden in Puerto Rico und Teilen der östlichen Dominikanischen Republik zu lebensbedrohlichen Sturzfluten und Überschwemmungen in den Städten sowie zu Schlammlawinen und Erdrutschen in höher gelegenen Gebieten führen.
Hurrikanzentrum
Puerto Rico, eine Insel mit gut drei Millionen Einwohnern, ist während der Hurrikan-Saison oft Stürmen ausgesetzt. Besonders der Hurrikan "Maria" beschädigte im September 2017 die Insel schwer. Rund 3.000 Menschen kamen ums Leben. Die Hurrikan-Saison im Atlantik dauert von Juni bis November.
Quelle: dpa

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