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Rom: Prognose sieht Rechtsnationale vorn

: Maas mahnt Geschlossenheit in Corona-Krise an

29.06.2021 | 13:51 Uhr
Bundesaußenminister Heiko Maas trifft sich in Italien zu Gesprächen mit seinen Amtskollegen aus der G20-Gruppe. Dabei steht eine gemeinsame Impfstoff-Strategie im Mittelpunkt.
Vor einem Treffen der Außen- und Entwicklungsminister der G20-Staaten im süditalienischen Matera hat Bundesaußenminister Heiko Maas einen gemeinsamen Kampf gegen die Corona-Pandemie angemahnt. Die G20 als Staatengruppe stellten eine Möglichkeit dar, in Zeiten globaler Krisen international geschlossen zu handeln, sagte der SPD-Politiker.
Mit Blick auf Russland und China hob Maas hervor, es solle bei dem Treffen auch thematisiert werden, "dass wir von deren Impfstoff-Diplomatie nichts halten". Es dürfe nicht um "kurzfristige geostrategische Vorteile" gehen. "Jeder von uns wird erst dann sicher sein, wenn wir alle sicher sind."

Ziel: Afrika schneller mit Impfstoffen versorgen

Die Corona-Pandemie und die Impfstoff-Strategie werden Maas zufolge ein zentrales Thema bei dem G20-Treffen sein. Zur Forderung nach einer Aufhebung des Patentschutzes für Corona-Impfstoffe äußerte er sich erneut zurückhaltend. Dies sei eine "sehr lange und formale" Diskussion. Wichtig sei es aber vor allem, Länder und Regionen etwa in Afrika schneller mit Impfstoffen zu versorgen.
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Auch der Klimawandel soll Thema in Matera sein. Maas verwies auch bei diesem Thema darauf, dass die Welt dabei nur vorankomme, "wenn alle auf derselben Seite des Spielfeldes stehen". Der G20 gehören 20 führende Industrie- und Schwellenländer an.
Quelle: AFP

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