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Rom: Prognose sieht Rechtsnationale vorn

: Droht der Israel-Iran-Konflikt zu eskalieren?

04.08.2021 | 16:31 Uhr
Israels Verteidigungsminister Gantz ist sicher: Der Iran sei innerhalb kürzester Zeit in der Lage, sich waffenfähiges Material zu beschaffen, um damit eine Atomwaffe zu bauen.
Israel glaubt, dass der Iran in nur kurzer Zteit fähig sei, Atomwaffen zu bauen.Quelle: dpa
Israel hat davor gewarnt, der Erzfeind Iran werde in der Kürze in der Lage sein, eine Atomwaffe zu bauen. "Der Iran hat alle Richtlinien, die im (Atomabkommen) JCPOA festgelegt wurden, verletzt und ist nur noch rund zehn Wochen davon entfernt, um waffenfähiges Material zu beschaffen, das für eine Atomwaffe notwendig ist". Das sagte Verteidigungsminister Benny Gantz am Mittwoch bei einem Treffen mit Botschaftern von Ländern, die im UN-Sicherheitsrat sind.
Der Streit um das 2015 in Wien geschlossene internationale Atomabkommen mit dem Iran ist einer von vielen Gründen für die Spannungen im Mittleren Osten, die in vergangenen Jahren zugenommen haben. Der jüdische Staat sieht sich durch das Atomprogramm seines Erzfeindes in der Existenz bedroht.

Biden hat Israels Staatschef Rivlin versichert, eine nukleare Bewaffnung des Irans nicht zu akzeptieren. Der Iran werde während seiner Präsidentschaft keine Atomwaffen bekommen.

29.06.2021 | 00:22 min

Iran steigert Uran-Anreicherung

Teheran hatte sich 2015 verpflichtet, lediglich niedrig angereichertes Uran als Brennstoff für Atomreaktoren herzustellen. Die USA hatten das Abkommen 2018 einseitig aufgekündigt, woraufhin der Iran seine Uran-Anreicherung wieder hochfuhr und internationale Inspektionen seiner Atomanlagen einschränkte.
Seit einigen Monaten versuchen die anderen Vertragsstaaten - darunter auch Deutschland - beide Seiten zu einer Rückkehr zum Atomdeal zu bringen.

Zwischenfall im Golf von Oman

Das Treffen fand wegen eines tödlichen Angriffs auf einen Tanker im Golf von Oman statt, für den Israel, Rumänien, Großbritannien und die USA Teheran verantwortlich machen. Der Iran wiederum dementiert kategorisch eine Verwicklung in den Angriff. Bei dem Zwischenfall am 29. Juli waren ein Brite und der rumänische Kapitän getötet worden.
Quelle: dpa

Konfliktherd Mittlerer Osten