: Laschet: SPD geht schäbig mit Spahn um

12.06.2021 | 11:53 Uhr
Im Streit um die Verteilung möglicherweise minderwertiger Corona-Schutzmasken stellt sich CDU-Chef Laschet hinter Spahn - und kritisiert die Angriffe der SPD auf ihn.
Die SPD wirft Gesundheitsminister Spahn schweres Fehlverhalten vor - und Armin Laschet teilt gegen die Partei aus. Quelle: Federico Gambarini/dpa Pool/dpa/Archivbild
Im Koalitionsstreit um möglicherweise minderwertige Corona-Schutzmasken nimmt CDU-Chef Armin Laschet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Schutz.
Im Nachhinein kommen jetzt all die Oberschlauen,
sagte Laschet am Samstag auf einer Landesvertreterversammlung im schleswig-holsteinischen Neumünster. Der Markt für Masken sei im vergangenen Frühjahr schlicht dicht gewesen. Es habe Hilferufe von Krankenhäusern gegeben. In der Situation habe die Regierung reagieren müssen.
Die SPD wirft dem Gesundheitsministerium vor, dass mangelhafte Masken an benachteiligte Gruppen verteilt werden sollten. Mit dem Vorwurf befasste sich nun auch der Bundestag.

Laschet bezeichnet Angriffe der SPD als haltlos

Und deshalb ist vieles von dem, was die SPD im Moment mit Jens Spahn macht, einfach nur schäbig.
Armin Laschet, CDU-Chef
Hintergrund der Debatte, die die schwarz-rote Koalition belastet, ist ein "Spiegel"-Bericht über den Umgang mit angeblich minderwertigen, in China bestellten Corona-Masken.
Schleswig-Holstein hat im vergangenen Jahr 3,7 Millionen vom Bund erhaltene Corona-Masken aus dem Verkehr gezogen. Landes-Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) begründete das am Freitag damit, dass das Land beim Thema Masken "extrem pingelig und streng" vorgegangen sei. Insgesamt erhielt das Land im vergangenen Jahr 4,3 Millionen FFP2-Masken vom Bund.
Quelle: dpa

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