Ralf Rangnick verlässt Red Bull

31.07.2020 | 14:34 Uhr
Die Zeit von Ralf Rangnick beim Red-Bull-Konzern ist vorbei. Der Vertrag des früheren Trainers und Sportdirektors des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig wurde aufgelöst.
Ralf Rangnick verlässt den Red-Bull-KonzernQuelle: epa
Der Architekt geht. Ralf Rangnick hat seine langjährige Arbeit beim Red-Bull-Konzern beendet und sich auf eine Auflösung seines Vertrages als "Head of Development Soccer" verständigt.

Rangnick: Aufbauarbeit für RB Leipzig

Rangnick hatte in seiner im Vorjahr geschaffenen Position noch einen Kontrakt bis 2021. Die Auflösung ist nun das Ende eines schleichenden Abschieds. Drei Aufstiege, eine Vize-Meisterschaft, das Pokalfinale 2019 und zwei Qualifikationen für die Champions League feierte Rangnick als Angestellter des RB-Imperiums. Für Bundesligist RB Leipzig absolvierte der Fußball-Stratege maßgebliche Aufbauarbeit.
Für mich ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, meine Tätigkeit bei Red Bull zu beenden.
Ralf Rangnick
"Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern und speziell bei Dietrich Mateschitz für die Unterstützung und das Vertrauen bedanken. Er hat mir die Möglichkeit gegeben, hier über all die Jahre etwas Einzigartiges aufzubauen", wird Rangnick in einer Mitteilung des Konzerns zitiert.

Kein Wechsel zu AC Mailand

Schon der Wechsel weg von Leipzig zum Berater-Posten für die Red-Bull-Standorte in Brasilien und New York vor einem Jahr waren der Anfang vom Ende. Mit dem AC Mailand hatte der angesehene Trainer lange eine Exit-Option in der Hinterhand. Die zerschlug sich allerdings in der vergangenen Woche, als der italienische Top-Klub auf ein Engagement als Trainer und Sportdirektor verzichtete.
"Wir lassen Ralf Rangnick nur ungern ziehen, entsprechen aber seinem Wunsch nach Vertragsauflösung und danken ihm für die außergewöhnliche Arbeit, die er in den letzten acht Jahren geleistet hat. Dank Ralf Rangnick gilt Red Bull Soccer heute weltweit als Referenzpunkt und Vorbild für erfolgreiches Management im Fußball", so Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz.
Quelle: dpa

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