Lockdown? Shutdown? Corona macht Sprache

von Alexandra Hawlin
01.11.2020 | 17:53 Uhr
Vor einem Jahr kannte fast keiner Begriffe wie "Lockdown", "Triage" oder "Beherbergungsverbot". Corona verändert die Sprache, neue Begriffe werden Teil der Alltagssprache.
Wir müssen wegkommen "von dem ständigen Reden über Krisen", sagt der Linguist Anatol Stefanowitsch. Denn: "Das ist die Normalität." Statt dessen müssten wir Verhaltensweisen finden, um mit der Situation klarzukommen. "Sprache hindert uns hier ein bisschen daran, in dem sie uns durch dieses Krisenbild ein bisschen immer suggeriert: Wenn wir nur die richtigen Maßnahmen ergreifen, dann wird alles gut."
Insgesamt hat die Corona-Pandemie unsere Sprache bereits erheblich beeinflusst. So benutzen wir jetzt alle mit einer Selbstverständlichkeit Fach-Terminologie aus der Medizin. Mehr dazu und was es mit dem Wort 'Lockdown' auf sich hat im Video:
Lockdown, Covidioten, Corona-Krise - die Corona-Pandemie verändert unsere Sprache. Was ist überhaupt ein Lockdown?