: Flüssigkeits-Grenze im Handgepäck soll fallen

18.01.2023 | 15:14 Uhr
Moderne Handgepäck-Scanner sollen Sicherheitskontrollen am Flughafen München schneller und komfortabler machen. Auch die 100-Milliliter-Regel für Flüssigkeiten könnte dann fallen.
Wer in München in den Flieger steigt, kann künftig auf einfachere Sicherheitskontrollen hoffen. Als erster Flughafen in Deutschland rüstet München nahezu vollständig auf 3D-Handgepäck-Scanner auf.
Dadurch müssen Fluggäste an den Kontrollen etwa elektronische Geräte nicht mehr aus dem Handgepäck herausholen. Und: Auch Flüssigkeiten über 100 Milliliter dürfen wieder mit. Denn feste wie flüssige Sprengstoffe können von den Geräten automatisch erkannt werden.
Die neuen Scanner durchleuchten das Handgepäck mit der Technik der Computertomographie, die vor allem aus der Medizin bekannt ist. Die Geräte liefern den Kontrollmitarbeitern eine 3D-Ansicht des Inhalts und ermöglichen, das Gepäck auf dem Bildschirm Schicht für Schicht zu überprüfen.
Mehrere Jahre lief in München bereits ein Pilot-Projekt, wie auch in Frankfurt und Köln. Nun werden von 2023 an in München insgesamt 60 neuartige Scanner installiert.
Wie die neuen 3D-Scanner funktionieren, sehen Sie im Video.

„Jedes Mal nervt mich das beim Sicherheitscheck am Flughafen", berichtet ZDF-Reporter Christoph Wiesel. Er zeigt, wie die Kontrollen in München dank neuer Technik einfacher werden könnte.