Laschet: "Ich habe mich nicht gefreut"

31.03.2021 | 05:53 Uhr
Warum hat die Kanzlerin explizit NRW als schlechtes Beispiel bei der Notbremse erwähnt? Ministerpräsident Laschet sagt, man könne auch als CDU-Chef anderer Meinung mit der Kanzlerin sein.
Im Gespräch mit "Markus Lanz" erklärt Armin Laschet (CDU), dass ihn der Inhalt des Interviews der Kanzlerin bei "Anne Will" nicht gefreut habe, aber er sehe keinen größeren Zusammenhang. Der Konflikt sei auf Detailebene und er sei sich sicher, dass unterschiedliche Ansichten inmitten der Pandemie erlaubt sein dürften und müssten.
Auf die Frage, ob die Kanzlerin ihm damit in der unionsinternen Frage, wer denn nun Kanzlerkandidat werden würde, er oder der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) geschadet hätte, sagte Laschet: "Ich empfinde das nicht so."

Laschet: Lösung der Pandemie muss getrennt von Parteifragen erfolgen

Weiter führt Laschet aus: "Ich werde mich an Sticheleien nicht beteiligen und werde die Debatte zum Verhältnis zwischen CDU und CSU nicht während der Pandemie austragen." Für ihn müsse jetzt die Lösung der Pandemie getrennt von Parteifragen erfolgen. Mehr dazu im Video:
"Unser Ziel ist das gleiche", sagt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) über sich und die Kanzlerin. Aber man könne eben auch unterschiedliche Positionen haben.
Quelle: ZDF