Gestörter Polarwirbel bringt die Kälte

13.02.2021 | 13:40 Uhr
Schnee fällt in Massen und die Temperaturen fallen tief ins Minus. Grund für den extremen Wintereinbruch ist eine Störung des Polarwirbels.
Eisige Temperaturen im Februar - das kam schon lange nicht mehr vor. Trotz Erderwärmung und Klimawandel: Wie passt das zusammen?
"Das ist ein bisschen paradox. Es kann eben auch durch globale Erwärmung bei uns im Winter auch mal Phasen von großer Kälte geben", sagt Prof. Markus Rex vom Alfred-Wegener-Institut des Helmholtz-Zentrums für Polar- und Meeresforschung.
Eigentlich ist es Aufgabe des Polarwirbels, diese eisige Kälte zurückzuhalten. Doch genau hier kommt es zu gefährlichen Störungen.
Wie das genau funktioniert und welche Ursachen für die Störungen vorliegen, sehen Sie im Video:
Trotz globaler Klimaerwärmung kommt es dieses Jahr zu ungewöhnlich starken Kälteeinbrüchen. Arktische Luft dringt dabei weiter als sonst in die mittleren Breiten Europas und Nordamerikas vor. Kältewellen wie derzeit in Europa können in Zukunft häufiger auftreten.