: Ist die vierte Welle noch zu stoppen?

28.07.2021 | 19:30 Uhr
Steigende Neuinfektionen im In- und Ausland könnten zu einer weiteren Corona-Welle führen. Welche Rolle spielen künftig Inzidenz und Impfquote? ZDFheute live diskutiert.

Die Neuinfektionen steigen - Was passiert bei ZDFheute live?

In Deutschland steigen die Infektionszahlen seit drei Wochen kontinuierlich an. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert-Koch-Institut heute 2.768 neue Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 15. Ist das bereits ein Anzeichen für die vierte Welle in Deutschland? Und wie lässt sie sich aufhalten? Mittlerweile hat mehr als jeder zweite Deutsche den vollen Impfschutz, aber längst nicht alle, die noch fehlen, wollen sich impfen lassen. Eine Impfpflicht lehnt die Bundesregierung ab. Wie wird die vierte Welle aussehen? Das und mehr diskutiert ZDFheute live mit Ulrike Protzer, Virologin an der Technischen Universität München.
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Was steckt hinter den Spekulationen zur vierten Corona-Welle?

Auch in vielen europäischen Ländern steigen die Zahlen wieder stark an. Die bei Deutschen beliebten Urlaubsländer Spanien und die Niederlande gelten als Hochinzidenzgebiete. Spanien meldete am Wochenende mehr als 25.000 Corona-Infektionen pro Tag, vor einem Monat waren es noch 3.400. Nun sinken die Zahlen wieder. Auch in den Niederlanden sinken die Neuinfektionen derzeit wieder, nachdem die Inzidenz im Juli den Höhepunkt von 415 erreicht hatte. England hatte im Juli fast alle Corona-Auflagen aufgehoben und den "Freedom Day" gefeiert. Nun meldet das Land den höchsten Tageswert an Corona-Toten seit März.
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Aufgrund der steigenden Neuinfektionen diskutieren viele Länder Einschränken für Ungeimpfte - auch Deutschland. Und noch etwas anderes wird disktutiert: Die Aussagekraft der Sieben-Tage-Inzidenz. RKI-Chef Wieler will an der Inzidenz als Leitindikator festhalten. Sie bleibe wichtig, um die Situation in Deutschland zu bewerten und frühzeitig Maßnahmen zur Kontrolle zu initiieren. Gesundheitsminister Spahn hatte hingegen am 11. Juli auf Twitter geschrieben: „Die Inzidenz verliert zunehmend an Aussagekraft.“
(Enthält Material von dpa, ap, ZDF, RKI und WHO)

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