: Handy und spätes Essen stören Schlaf

16.03.2023 | 07:37 Uhr
Späte Mahlzeiten oder das Handy im Bett - schlechte Angewohnheiten wie diese stören beim Schlafen und können zu Streit führen. Viele wissen das - schlafen aber trotzdem schlecht.
Besser ausmachen: Handy im BettQuelle: Colourbox.de
Rund ein Drittel der Deutschen wünscht sich besseren Schlaf - das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts OnePoll im Auftrag der Hotelgruppe Premier Inn. Insgesamt sind es 34 Prozent, bei Frauen ist der Wunsch mit 43 Prozent sogar besonders stark ausgeprägt. Wenn es an die Umsetzung geht, zeigen sich die Bundesbürger jedoch inkonsequent.

Übermäßiger Medienkonsum raubt Schlaf

Der Umfrage zufolge stört vor allem übermäßiger Medienkonsum den Schlaf der Deutschen. Dabei sind schlechte Angewohnheiten, welche die nächtliche Erholung gefährden, weit verbreitet. Rund 53 Prozent der Bundesbürger lassen demnach nachts ein Handy neben dem Bett liegen, bei jedem Vierten steht ein Fernseher im Schlafzimmer.
39 Prozent der befragten Erwachsenen gaben zudem an, dass sie im Bett liegend entweder fernsehen oder im Internet surfen. 21 Prozent räumen ein, dass sie später schlafen gehen als geplant, weil die elektronischen Medien sie davon abhalten.
Schlafmediziner erklären, was uns an einem erholsamen Schlaf hindert - und was hilft:
Vor allem bei Paaren können solche Verhaltensweisen Ärger auslösen. In jedem fünften Schlafzimmer kommt es zum Streit, weil einer der Partner vor dem Einschlafen vom Handy oder Tablet nicht lassen kann. Bei 15 Prozent der Paare will einer häufig noch abends Fernsehen schauen, während der andere schon die Augen schließen will.

Schlechter Schlaf durch späte Mahlzeiten

Auch ungesunde Essgewohnheiten vermiesen vielen Deutschen den Schlaf. 26 Prozent schlafen schlecht, wenn sie zu spät abends noch üppig essen. Bei jeweils elf Prozent droht der gleiche Effekt, weil sie zu später Stunde noch Alkohol trinken oder sich ein süßes Betthupferl gönnen. Unter einem üppigen Abendessen leiden Frauen mit 32 Prozent deutlich häufiger als Männer mit 21 Prozent.
Dabei nagt schlechter Schlaf am Wohlbefinden der Menschen. Mit 36 Prozent fühlt sich rund jeder dritte Deutsche wegen schlechten Schlafs am folgenden Tag körperlich beeinträchtigt. 29 Prozent fühlen sich unkonzentriert und geistig weniger leistungsfähig. Für die Erhebung befragte OnePoll bundesweit 4.000 Erwachsene.
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