: Goldene Lola für fünf Kurzfilme vergeben

24.11.2023 | 14:25 Uhr
Auszeichnung für fünf Filmemacher und -teams: Die goldenen Lolas sind beim Deutschen Kurzfilmpreis 2023 verliehen worden. Die Gewinner dürfen auf eine Oscarnominierung hoffen.
In Hamburg wurde am Donnerstagabend der Deutsche Kurzfilmpreis 2023 verliehen.Quelle: Maximilian Probst
Kulturstaatsministerin Claudia Roth (B'90/Grüne) hat am Donnerstagabend in Hamburg den Deutschen Kurzfilmpreis verliehen. Von insgesamt 221 eingereichten Beiträgen waren 12 nominiert worden; 5 wurden mit der Goldenen Lola ausgezeichnet.
Der Deutsche Kurzfilmpreis wird jedes Jahr im November von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien verliehen für "herausragende Leistungen bei der Produktion von Kurzfilmen".

Die Gewinner der Goldenen Lola

Die Goldene Lola für den besten Spielfilm mit einer Länge von zehn bis maximal 30 Minuten konnte die Regisseurin Marie Zrenner für ihren Film "Alex in den Feldern" mit nach Hause nehmen. In der Kategorie Dokumentarfilm bis 30 Minuten Laufzeit wurde Silke Schönfeld für "Ich darf sie immer alles fragen" ausgezeichnet.
Als bester Animationsfilm gewann "Xanh" von Thi Dang An Tran, der beste Eperimentalfilm kam von Thuy-Han Nguyen-Chi und heißt "Into the Violet Belly". Die Trophäe für den besten mittellangen Film gabe es für Kilian Armando Friedrich und Tizian Stromp Zagari und ihren Film "Atomnomaden".

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Automatisch für Oscar-Auswahlverfahren qualifiziert

Die Auszeichnung für den mittellangen Film ist mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden, alle anderen Preisträger erhalten jeweils 30.000 Euro. Die Prämien sind "zweckgebunden zu verwenden für die Herstellung oder Projektentwicklung eines neuen Films mit künstlerischer Qualität".
Die Gewinnerwerke in den Kategorien Spielfilm bis zehn Minuten Laufzeit, Spielfilm von zehn bis 30 Minuten Laufzeit, Animationsfilm bis 30 Minuten und Dokumentarfilm bis 30 Minuten sind zudem automatisch für das Auswahlverfahren zu den Oscars qualifiziert und dürfen auf eine Nominierung hoffen.

Roth: Kurzfilme ermöglichen Perspektivwechsel

In einer Videogrußbotschaft würdigte Kulturstaatsministerin Claudia Roth die Kurzfilme und das Kurzfilmschaffen als "einmalig und wichtig für die deutsche Filmkunst". Kurzfilme ermöglichten Perspektivwechsel und förderten Verständnis und Neugier füreinander.
Sie hob besonders das Gespür der Gewinner für "Geschichten in und um Themen wie Flucht, Rassismus, Liebe oder Identitätsfindung" hervor.
Quelle: dpa, KNA

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