: "Im Westen nichts Neues" für Oscars nominiert

24.01.2023 | 14:51 Uhr
Der deutsche Film "Im Westen nichts Neues" von Edward Berger ist für neun Oscars nominiert - darunter auch in der Kategorie "Bester Film".
Für neun Oscars nominiert: "Im Westen nichts Neues".Quelle: Reiner Bajo/Netflix/dpa
Der deutsche Beitrag "Im Westen nichts Neues" von Regisseur Edward Berger ist in der Top-Sparte "Bester Film" für den Oscar nominiert. Das gab die Film-Akademie in Los Angeles am Dienstag bekannt.
Tweet der Oscar-Acadamy
Gemeinsam mit dem Antikriegsdrama gehen neun weitere Filme in der wichtigsten Kategorie ins Rennen, darunter "Avatar: The Way of Water", "Everything Everywhere All at Once" und "The Fabelmans".

Insgesamt neun Nominierungen für deutschen Film

Auch für den sogenannten Auslands-Oscar ist "Im Westen nichts Neues" nominiert - zusammen mit vier weitere Filmen, darunter "Argentina, 1985" (Argentinien), "Close" (Belgien) und "EO" (Polen).
Weitere Nominierungen gab es in den Sparten Kamera, Make-up & Hairstyling, Produktionsdesign, Sound, visuelle Effekte und adaptiertes Drehbuch. Zudem wurde der deutsche Komponist Volker Bertelmann für seine Filmmusik nominiert. Bertelmann, auch unter dem Künstlernamen Hauschka bekannt, hat das Kriegsgrauen in "Im Westen nichts Neues" eindringlich untermalt.
Bereits 2017 war er zusammen mit dem US-Kollegen Dustin O'Halloran für den Soundtrack zu dem Film "Lion" für einen Oscar nominiert. Bei der Verleihung gingen sie damals aber leer aus.
"Im Westen nichts Neues" nach der Buchvorlage von Erich Maria Remarque aus dem Jahr 1929 zeigt das Grauen des Ersten Weltkriegs aus der Sicht eines jungen Soldaten. Die Hauptrolle spielt der Österreicher Felix Kammerer.
Oscar-Nominierungen 2023 - die wichtigsten Kategorien:

Beste Hauptdarstellerin

  • Andrea Riseborough in "To Leslie"
  • Michelle Williams in "Die Fabelmans"
  • Cate Blanchett in "Tár"
  • Ana de Armas in "Blonde"
  • Michelle Yeoh in "Everything Everywhere All at Once"

Bester Hauptdarsteller

  • Brendan Fraser in "The Wale"
  • Austin Butler in "Elvis"
  • Colin Farell in "The Banshees of Inisherin"
  • Bill Nighy in "Living"
  • Paul Mescal in "Aftersun"

Beste Nebendarstellerin

  • Angela Bassett in "Black Panther: Wakanda Forever"
  • Kerry Condon in "The Banshees of Inisherin"
  • Jamie Lee Curtis in "Everything Everywhere All at Once"
  • Stephanie Hsu in "Everything Everywhere All at Once"
  • Hong Chau in "The Whale"

Bester Nebendarsteller

  • Brendan Gleeson in "The Banshees of Inisherin"
  • Brian Tyree Henry in "Causeway"
  • Judd Hirsch "Die Fabelmans"
  • Barry Keoghan in "The Banshees of Inisherin"
  • Ke Huy Quan in "Everything Everywhere All at Once"

Beste Regie

Martin McDonagh: "The Banshees of Inisherin"

Todd Field: "Tár"

Ruben Östlund: "Triangle of Sadness"

Daniel Kwan: "Everything Everywhere All at Once"

Steven Spielberg: "Die Fabelmans"

Bester Film

  • Im Westen nichts Neues
  • Avatar 2: The Way of Water
  • The Banshees of Inisherin
  • Elvis
  • Everything Everywhere All at Once
  • Die Fabelmans
  • Tár
  • Top Gun: Maverick
  • Triangle of Sadness
  • Die Aussprache

Letzter Oscar-Erfolg 2007 für "Das Leben der Anderen"

Vor einem Jahr schickte Deutschland die Tragikomödie "Ich bin dein Mensch" ins Rennen um den sogenannten Auslands-Oscar, der Film von Regisseurin Maria Schrader schaffte es aber nicht in die Endrunde.
Deutschlands letzter Erfolg in dieser Oscar-Sparte liegt über 15 Jahre zurück: 2007 gewann Florian Henckel von Donnersmarcks Stasi-Drama "Das Leben der Anderen" die Trophäe. Die 95. Oscar-Verleihung im Dolby Theatre in Hollywood ist für den 12. März geplant.
Quelle: dpa, AFP

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