: Regen und Unwetter im Südwesten erwartet

20.05.2024 | 13:54 Uhr
Die Pegel im Südwesten sinken, die Aufräumarbeiten laufen. Doch nun kündigt sich neuer Regen an. Laut DWD könnte es vor allem am Dienstag ungemütlich werden.

In den Hochwassergebieten im Südwesten Deutschlands entspannt sich die Situation zunächst. Doch der Deutsche Wetterdienst warnt vor neuem Starkregen.

20.05.2024 | 01:39 min
Nach Dauerregen und Überschwemmungen im Südwesten bleibt es auch in den kommenden Tagen nass in Deutschland. Am heutigen Montag gebe es vor allem in der Nordhälfte teils kräftige Schauer und Gewitter, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit.
Diese könnten örtlich mit heftigem Starkregen und Hagel einhergehen. "Bei einem Pfingstmontagsspaziergang sollte dort also der Himmel gut beobachtet werden", sagte Nico Bauer von der Vorhersagezentrale des DWD.

"Die Alarmglocken sind noch an" - ZDF-Reporterin Marion Geiger ordnet die Geschehnisse ein.

20.05.2024 | 01:26 min

Wieder starke Regenfälle erwartet

Am Dienstag könnte es dann in den Hochwassergebieten erneut Regenfälle geben. In der Südhälfte sollen laut Vorhersage dichte Wolken aufziehen und im Südwesten soll es regnen. Von Südostbayern bis zur Eifel seien auch kräftige Gewitter mit heftigem Starkregen möglich.
"Örtlich kommen unwetterartige Regenmengen zusammen", hieß es. Im Norden soll es hingegen sonnig werden. Die Höchstwerte liegen zwischen 28 Grad im Norden und 16 Grad im Südwesten.
Wettervorhersage für den 21.05.2024.Quelle: ZDF
In der Nacht zum Mittwoch wandert das Regenwetter laut Vorhersage nach Norden. Dort bestehe dann örtliche Unwettergefahr durch kräftige Gewitter mit Starkregen. Im Norden werde schwüles Wetter mit Temperaturen zwischen 22 und 27 Grad erwartet, ansonsten liegen die Temperaturen zwischen 17 und 23 Grad.

Die Wettervorhersage für die kommenden Tage.

20.07.2024 | 01:18 min

Vorhersage für den Südwesten

Im zuletzt stark von Hochwasser betroffenen Saarland und in Rheinland-Pfalz erwartet der DWD am Montag Starkregen, 15 Liter pro Quadratmeter seien in kurzer Zeit möglich, teilte der DWD am Morgen mit. Unwetterartige Mengen über 25 Liter pro Quadratmeter seien demnach aber nur wenig wahrscheinlich.
"Interessant wird es am Dienstag", hatte Meteorologe Markus Übel vom DWD schon am Sonntag gesagt. Dann rechnen die Meteorologen mit mehrstündigem Stark- oder Dauerregen mit Hochwassergefahr an Bächen und Flüssen. Das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz erwartet ab Dienstagmittag in der Folge zunächst an den kleineren Gewässern und den Oberläufen erneut steigende Wasserstände.
Angesichts der Wettervorhersage bereitet sich das Saarland deshalb auf die Regenfälle vor. Es liefen fast stündliche Berechnungen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Man sei im ständigen Austausch mit den Unteren Katastrophenschutzbehörden. "Das werden wir auch unabhängig vom Wetter diese Woche noch sein."
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Lage im Südwesten teilweise noch angespannt

Enorme Regenmengen hatten im Saarland und in Rheinland-Pfalz bereits am Freitag und in der Nacht zu Samstag für Überflutungen, Erdrutsche und vollgelaufene Straßen und Keller gesorgt.

Im Südwesten Deutschlands hat sich die Lage nach den heftigen Regenfällen entspannt, aber die entstandenen Schäden sind enorm. Und es wird erneut starker Regen gemeldet.

19.05.2024 | 01:58 min
Am Sonntag hatte sich die Lage zunächst entspannt, später am Tag kam es teils wieder zu Starkregen, der in der rheinland-pfälzischen Stadt Kirn neue Überflutungen und Erdrutsche verursachte. Am stärksten sei der Stadtteil Sulzbach betroffen gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei. Demnach liefen dort zahlreiche Keller und Erdgeschosse voll Wasser und Schlamm, der Stadtteil war teilweise nicht mehr zu passieren. Ein Erdrutsch habe zudem die Bundesstraße 41 blockiert, die Straße sei daraufhin vorübergehend gesperrt worden.
An vielen anderen Orten im Saarland und in Rheinland-Pfalz liefen am Sonntag die Aufräumarbeiten. Menschen wateten mit Gummistiefeln durch das Wasser, Keller wurden leergepumpt, Schäden beseitigt. Im saarländischen Blieskastel wurde die historische Altstadt mit Pumpen vom Wasser befreit.
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Quelle: dpa

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