: Gemini: Google präsentiert neues KI-Modell

06.12.2023 | 19:00 Uhr
Im Wettstreit um künstliche Intelligenz hat Google einen weiteren Aufschlag gemacht und das KI-Modell Gemini vorgestellt. Es soll Konkurrent GPT4 in vielen Vergleichen schlagen.
Das Google Gemini Logo ist auf einem Handy Display zu sehen. Quelle: picture alliance / ZUMAPRESS.com
Das US-amerikanische Technologieunternehmen Google hat seine neue künstliche Intelligenz mit dem Namen Gemini vorgestellt. Im Wettlauf gegen andere Modelle will sich Google mit dem neuen Sprachmodell an die Spitze setzen. Das Unternehmen macht große Versprechungen.
Denn das KI-System soll laut Google nicht nur mit dem leistungsstarken Sprachmodell GPT4 des Konkurrenten OpenAI mithalten, sondern es sogar übertreffen.

Google mit selbstbewusster Kommunikation

In einem Blogpost zeigt Google etwa Vergleichswerte von Gemini Ultra mit GPT4 und schneidet - Überraschung - in den meisten Kategorien besser ab. Gemini Ultra ist die leistungsstärkste Variante von Googles KI-Modell.

Auf dem Digitalgipfel in Jena diskutierten Politik und Wirtschaft über die digitale Zeitenwende in Deutschland. Besonders groß sei der Aufholbedarf bei KI.

21.11.2023 | 01:37 min
Laut Google-Chef Sundar Pichai übersteigt die Fähigkeit von Gemini Ultra als erstes KI-Modell menschliche Experten in der Kategorie MMLU (Massive Multitask Language Understanding). Dies ist eine Vergleichsmaßstab, mit dem sich Problemlösungsfähigkeiten sowie das allgemeine Weltwissen von Sprachmodellen testen und beurteilen lassen.
Google-Chef Sundar Pichai über neue Google-KI

Am 30. November 2022 ging die Beta-Version eines Chat-Tools, das auf KI-Basis antwortet, online. Binnen einer Woche hatte ChatGPT eine Millionen Nutzer.

30.11.2023 | 04:32 min

Gemini will mehr als nur ein Chatbot sein

Gemini kann laut Google nicht nur in einem Chatbot Texte generieren, sondern auch bestimmte Probleme lösen und situationsabhängige Entscheidungen treffen. Es soll auch Informationen aus Fotos und Videos aufnehmen und verarbeiten können. Eine Reihe von Videos auf dem Google-YouTube-Kanal demonstriert die angeblichen Fähigkeiten von Gemini.
Google-Chef Sundar Pichai sagte am Mittwoch zur Ankündigung von Gemini, dass der Wandel, den man gerade mit KI erlebe, der ...
... tiefgreifendste in unserem Leben sein wird, weitaus größer als die Umstellung auf das Mobiltelefon oder auf das Internet davor.
Sundar Pichai, Google-Chef

Das KI-Start-Up von Jonas Andrulis entwickelt Sprachmodelle für Industrie und Verwaltung. Man könne die kritischsten Wertschöpfungsprozesse der Welt unterstützen, erklärt Andrulis.

20.11.2023 | 15:55 min

Gemini kommt in drei Ausführungen - auch für Google-Smartphones

Google wird das neue System in drei unterschiedlichen Dimensionen einführen: Gemini Ultra, Gemini Pro und Gemini Nano. Gemini Ultra ist das größte und leistungsfähigste Modell. Diese Variante richtet sich vor allem an Unternehmenskunden.
Die dritte Gemini-Variante Nano bringt das System auf das Topmodell der Google-Smartphones Pixel. Damit lässt sich beispielsweise mit der Recorder App nicht nur gesprochene Sprache aus einem längeren Meeting, einer Vorlesung oder einem Interview aufzeichnen und in Echtzeit in schriftliche Sprache umwandeln oder zusammenfassen.

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, digitale Hilfe in Verwaltungen auszubauen. In Stuttgart nutzt die Verwaltung Künstliche Intelligenz, um die Arbeit zu erleichtern.

21.11.2023 | 01:38 min

OpenAI ist mit ChatGPT wichtigster Konkurrent für Google

Google arbeitet schon seit Jahren an Anwendungen auf Basis Künstlicher Intelligenz, steht aktuell aber unter Zugzwang, mehr davon preiszugeben. Vor einem Jahr löste das Start-up OpenAI einen neuen Wettstreit bei Künstlicher Intelligenz aus, als es seinen Chatbot ChatGPT öffentlich machte. OpenAI ist eng mit Microsoft verbunden.
Die Software sorgte für viel Aufsehen, weil sie Sätze wie ein Mensch bilden kann. Sie wird mit gewaltigen Datenmengen trainiert und schätzt Wort für Wort ab, wie ein Satz weitergehen könnte. Das bringt allerdings das Risiko mit sich, dass sie völlig falsche Informationen ausgeben kann.
Quelle: ZDF, dpa

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