: Leichte Entspannung in Hochwassergebieten

08.01.2024 | 15:19 Uhr
In den Hochwassergebieten keimt Hoffnung auf: In vielen Regionen dürfen sich die Menschen auf sonniges Winterwetter freuen. Ende der Woche wird es dann wieder wolkiger.

Der Frost stabilisiert die Deiche und verschafft somit vielen Hochwassergebieten eine Verschnaufpause. In Flüssen gibt es mehr Treibgut, welches die Schiffe gefährden könnte.

09.01.2024 | 01:32 min
Bei weitgehend trockenem Wetter zum Start in die neue Woche können die Menschen in den von Hochwasser betroffenen Regionen Deutschlands auf Entspannung hoffen. So durften in Meppen rund 50 Bewohnerinnen und Bewohner eines evakuierten Altenheims nach mehr als einer Woche wieder zurückkehren, wie es am Montag aus der Stadt im Emsland hieß. Wie bei Ems und Hase wurden auch von anderen Flüssen stagnierende oder langsam sinkende Wasserstände gemeldet.
In Niedersachsen blieb die Hochwasserlage dennoch in mehreren Regionen kritisch. Betroffen waren mit Stand Montag die Landkreise Celle, Emsland, Osterholz, Verden, der Heidekreis sowie Landkreis und Stadt Oldenburg, wie ein Sprecher des Innenministeriums in Hannover sagte. Nach wie vor drücke eine große Wassermasse auf die Deiche. So bereiteten in Oldenburg durchweichte Deiche nach wie vor Sorgen. Auch wenn die Pegelstände leicht sinken, sei der Druck der Wassermassen enorm, sagte eine Stadt-Sprecherin.

Im Jahr 2023 führten extreme Wetterlagen wie Trockenheit oder Hochwasser zu erheblichen Schäden. Die Münchner Rückversicherung zieht eine Bilanz: Der Klimawandel wird immer teurer.

09.01.2024 | 01:38 min

Vielerorts in den nächsten Tagen sonniges Winterwetter

Bei Sangerhausen in Sachsen-Anhalt half weiterhin die Bundeswehr: Rund 200 Soldatinnen und Soldaten verstärken gemeinsam mit anderen Einsatzkräften einen Deich bei Oberröblingen. Allein am vergangenen Wochenende seien etwa 110.000 Sandsäcke verbaut worden, hieß es vom Landkreis Mansfeld-Südharz. Die Pegelstände entlang der Helme verharrten auf einem stabilen Niveau, der Zufluss in die Talsperre Kelbra habe sich weiter verringert.
In vielen Regionen Deutschlands dürfen sich die Menschen in den kommenden Tagen auf sonniges Winterwetter freuen, es wird aber sehr kalt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach sagte bis Mittwoch Dauerfrost und viel Sonne voraus. Insbesondere nachts gibt es frostige Temperaturen: Vor allem im Osten und Südosten werden es oft unter minus 10 Grad.

In weiten Teilen Deutschlands keimt Hoffnung in Hinblick auf das Hochwasser auf – denn der Dauerregen ist erstmal vorbei.

05.01.2024 | 01:42 min

Ab Donnerstag teils wieder Wolken und Nebel

An diesem Dienstag scheint der Vorhersage zufolge fast überall die Sonne. Nur im äußersten Norden und Nordosten sowie in Schwaben und am Hochrhein zeigen sich ein paar Wolken. Es gibt "verbreitet Dauerfrost" bei Temperaturen von minus 7 bis plus 1 Grad. Dazu weht oft schwacher bis mäßiger Wind, in den Bergen treten auch stürmische Böen auf. Auch am Mittwoch erwartet der DWD viel Sonnenschein. Vom DWD hieß es:
Erst zum Ende dieser Woche wird die Luft insgesamt wieder angefeuchtet und leichte Schneefälle sind möglich.
Deutscher Wetterdienst
Demnach wird es am Donnerstag wieder wolkiger und nebliger. Örtlich können "Sprühregen und Schneegriesel" auftreten. Angesichts der frostigen Temperaturen warnt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) vor dem Betreten von Eisflächen - auch in den Hochwassergebieten.
"Auf Seen und Teichen ist das Eis zumeist noch nicht tragfähig", sagte Alexander Paffrath, Leiter Einsatz der DLRG. Es bestehe womöglich Lebensgefahr, wenn man sich dennoch aufs Eis wage.
Quelle: dpa

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