Eilmeldung27.2.2024, 09:22:00
Nach Geiselnahme in Gefängnis: Halle-Attentäter zu weiterer Haftstrafe verurteilt

: Waldbrand in Jüterbog unter Kontrolle

11.06.2023 | 15:40 Uhr
Der Waldbrand im brandenburgischen Jüterbog ist unter Kontrolle gebracht. Die Lage vor Ort sei deutlich entspannter, so ein Sprecher der Einsatzleitung.
Löschmaßnahmen und Regen hatten das Feuer in den Wäldern bei Jüterbog unter Kontrolle gebracht.Quelle: Imago
Die am Freitag ausgerufene Großschadenslage beim Waldbrand bei Jüterbog südlich von Berlin ist aufgehoben worden. Die Lage habe sich am Sonntag entspannt, teilte Silvio Kahle, ein Sprecher der Einsatzleitung des Landkreises Teltow-Fläming, mit.
Am Freitag hatte mit Ausrufung der Großschadenslage der Landkreis die Einsatzleitung übernommen. Mit der Aufhebung am Sonntagnachmittag gehe die Einsatzleitung laut dem Sprecher wieder an die Stadt Jüterbog.

Regen unterstützte Löscharbeiten

Zur Entspannung der Lage habe der am Samstagabend aufgekommene Regen besonders im nördlichen Bereich der betroffenen Fläche beigetragen.
Das Wetter und die Löschmaßnahmen zeigten Wirkung.
Silvio Kahle, Sprecher der Einsatzleitung
Am Sonntag unterstützten erneut zwei Hubschrauber die Löscharbeiten aus der Luft. Allein am Samstag warf die Besatzung des Flugdienstes der Bundespolizei rund 86.000 Liter Löschwasser ab. Seit Anfang Juni waren es insgesamt rund 362.000 Liter. Am Nachmittag wurde die Fläche, auch mithilfe einer Drohne, erneut begutachtet.

Die Lage beim Waldbrand in Brandenburg spitzt sich zu: Auffrischender Wind hatte das Feuer erneut entfacht. Nun sollen auch Bundespolizei und Bundeswehr bei den Löscharbeiten helfen.

10.06.2023 | 00:16 min

Keine Gefahr für umliegende Orte

Die gesamte betroffene Fläche umfasst den Angaben zufolge derzeit rund 733 Hektar. Gefahr für umliegende Ortschaften besteht laut Einsatzleitung nicht.
Auf dem munitionsbelasteten Gebiet brennt es seit dem 31. Mai. Die Feuerwehr kommt wegen der Explosionsgefahr auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz nicht direkt an die Brandherde heran.
Quelle: dpa

Mehr zu den Waldbränden