: Israel: 33 palästinensische Häftlinge frei

28.11.2023 | 05:03 Uhr
Israel hat 33 palästinensische Gefangene aus seinen Gefängnissen entlassen. Zuvor hatte die Hamas 11 Geiseln freigelassen.
Die Gefangenen waren zuvor unter anderem im Gefängnis Damon untergrbracht.Quelle: AFP PHOTO / UGC
Israel hat im Krieg gegen die Hamas erneut palästinensische Gefangene freigelassen. 33 Häftlinge seien aus verschiedenen Gefängnissen entlassen worden, teilte die israelische Gefängnisbehörde in der Nacht zu Dienstag mit. Dabei handelte es sich um Frauen und Jugendliche, der jüngste Teenager war den Angaben zufolge 14 Jahre alt.
Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, traf ein vom Roten Kreuz betriebener Bus mit den Freigelassenen am frühen Morgen in der Stadt Ramallah im Westjordanland ein, wo sie von einer jubelnden Menge empfangen wurden.

Die Freilassung ist Teil der Vereinbarung über eine Feuerpause zwischen Israel und der Hamas. Diese war am Montag um zwei weitere Tage verlängert worden.

27.11.2023 | 02:50 min

Feuerpause verlängert

Katar hatte gemeinsam mit Ägypten und den USA zwischen Israel und der islamistischen Hamas eine viertägige Feuerpause und den Austausch von 50 zivilen Geiseln gegen palästinensische Gefangene vermittelt. Die Feuerpause wurde um zunächst zwei Tage bis Donnerstag verlängert, es sollen auch weitere Geiseln und Häftlinge freikommen.
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Die bislang freigekommenen palästinensischen Häftlinge waren unter anderem wegen Messerattacken auf Israelis, Brandstiftung sowie Attacken mit Brandbomben oder Steinen verurteilt worden.

Die Freilassung der Geiseln sei eine "vertrauensbildende Maßnahme zwischen Hamas und Israel", so Hans-Jakob Schindler.

27.11.2023 | 05:07 min

Bislang 150 Häftlinge freigelassen

Insgesamt sind damit seit Beginn der Feuerpause am Freitag 150 palästinensische Häftlinge aus israelischen Gefängnissen entlassen worden. Auf israelischer Seite kamen im Rahmen der Vereinbarung 50 Frauen, Kinder und Jugendliche frei.
Ein männlicher Israeli, der auch über die russische Staatsangehörigkeit verfügt, wurde als Gefallen an Russland ohne Gegenleistung freigelassen.
Quelle: dpa, AFP, AP

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