: Trumps Accounts wieder freigeschaltet

10.02.2023 | 03:40 Uhr
Das Facebook- und Instragram-Profil des ehemaligen US-Präsidenten Trump sind wieder freigeschaltet. Sie waren nach dem Sturm auf das Kapitol im Januar 2021 gesperrt worden.
Vor zwei Jahren wurden die Accounts des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump gesperrt - jetzt sind sie wieder freigeschaltet.Quelle: dpa
Die Profile des früheren US-Präsidenten Donald Trump auf den Internet-Plattformen Facebook und Instagram sind nach rund zwei Jahren wieder freigeschaltet. Mit Stand Donnerstagabend (Ortszeit) hatte der Republikaner auf seinen Profilen in den beiden Netzwerken aber noch keinen neuen Post abgesetzt.
Der Facebook-Konzern Meta hatte bereits vor zwei Wochen mitgeteilt, dass Trump zu Facebook und Instagram zurückkehren darf. Trumps Accounts bei mehreren großen Online-Plattformen waren nach dem Sturm seiner Anhänger auf den Sitz des US-Parlaments in Washington im Januar 2021 gesperrt worden.

Sympathie für gewaltbereite Menge

Er hatte damals nicht nur Sympathie für die Randalierer bekundet, sondern die gewaltbereite Menge mit einer Rede angestachelt. Zuvor hatte Trump seine Online-Kanäle monatelang für die Verbreitung der mehrfach widerlegten Behauptung genutzt, er sei durch Betrug um einen Sieg gegen den Demokraten Joe Biden bei der Präsidentenwahl 2020 gebracht worden.
Die Plattform-Betreiber befürchteten damals, dass Trump weitere Gewalt auslösen könnte, wenn er seine Anhänger fortlaufend anstachelt.

Der ehemalige US-Präsident Trump hat seine Kampagne für die Präsidentenwahl 2024 gestartet. Er behauptete, den Krieg in der Ukraine innerhalb von 24 Stunden beenden zu können.

29.01.2023

Keine Gefahr mehr für Öffentlichkeit?

Das unabhängige Aufsichtsgremium von Meta, das Entscheidungen zu Inhalten und Accounts auf den Prüfstand stellen kann, hatte jüngst entschieden, dass eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit, wie sie im Januar 2021 bestanden habe, nicht mehr gegeben sei.
Im November hatte der neue Twitter-Besitzer Elon Musk bereits Trumps Account bei dem Kurznachrichtendienst entsperren lassen. Der Ex-Präsident nutzte ihn allerdings bisher nicht und blieb bei der von ihm gegründeten Twitter-Kopie Truth Social.
Quelle: dpa

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