: Weselsky: Streiken maximal fünf Tage

21.12.2023 | 06:26 Uhr
Die Lokführergewerkschaft GDL will nach Aussagen ihres Chefs Claus Weselsky zunächst "drei bis maximal fünf Tage" streiken. Ein unbefristeter Streik sei "nicht in Ordnung".

Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, hat sich gegen unbefristete Streiks ausgesprochen. Die GDL fordert eine Senkung der Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich.

21.12.2023 | 00:23 min
Nach der Zustimmung der Mitglieder der Lokführergewerkschaft GDL zu unbefristeten Streiks tritt GDL-Chef Claus Weselsky auf die Bremse. So sagte der Vorsitzende der Lokführergewerkschaft laut einem Bericht der "Rheinischen Post":
Wir werden Streiks von drei bis maximal fünf Tagen machen.
Weselsky, GDL-Chef

Das Ergebnis der Urabstimmung der Lokführergewerkschaft GDL: Im Januar drohen neue Streiks.

19.12.2023 | 01:15 min

Weselsky droht mit Streik ab dem 8. Januar

Ein unbefristeter Streik sei mit Blick auf die Kunden der Deutschen Bahn und die wirtschaftlichen Folgen "nicht in Ordnung", so Weselsky. Es bliebe dabei, dass es bis zum 7. Januar keinen neuen Ausstand der Lokführer bei der Deutschen Bahn geben werde.
Am Dienstag hatte Weselsky mit einem Streik ab dem 8. Januar gedroht, wenn das Management der Bahn bis dahin nicht auf die Forderungen der Gewerkschaft eingehen sollte. Dabei müsse die Absenkung der Arbeitszeit im Vordergrund stehen wie auch der Tarifvertrag für die Fahrdienstleiter und der Rahmentarifvertrag für die Fahrzeuginstandhaltung.

Rund 80 Prozent der Verbindungen im Fernverkehr fielen am 8. Dezember durch einen Bahnstreik aus.

08.12.2023 | 01:37 min

GDL will Arbeitszeitverkürzung um drei Stunden

In der diesjährigen Tarifrunde haben die Lokführer bislang zweimal ihre Arbeit niedergelegt und damit den Bahn-Verkehr weitgehend zum Erliegen gebracht. Die Gewerkschaft hatte Ende November die Gespräche mit dem Staatskonzern für gescheitert erklärt.
Größter Streitpunkt ist die von der GDL geforderte Arbeitszeitverkürzung von 38 auf 35 Stunden pro Woche für Schichtarbeiter bei vollem Lohnausgleich. Dazu verlangt sie 555 Euro mehr im Monat sowie eine Inflationsausgleichsprämie von 3.000 Euro.
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Quelle: Reuters

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