: Israel erhält neue Geisel-Liste für Befreiung

29.11.2023 | 05:10 Uhr
Und wieder kann eine Gruppe von Hamas-Geiseln auf ihre Freilassung hoffen: Wie israelische Medien berichten, soll sie an diesem Mittwoch freigelassen werden.

Nach der Freilassung einer weiteren Gruppe von Geiseln gehen die Verhandlungen zwischen den USA, Israel und Ägypten in Katar weiter. ZDF-Korrespondent Luten Leinhos mit Details.

29.11.2023 | 01:08 min
Israel hat laut Medienberichten von der Terrororganisation Hamas eine weitere Liste mit Namen von im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln erhalten, die an diesem Mittwoch freigelassen werden sollen. Das berichteten die Zeitungen "Times of Israel" und "Haaretz" am frühen Mittwochmorgen unter Berufung auf das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.
Wie viele Geiseln freigelassen werden könnten, blieb unklar. Den Berichten zufolge wurden die betroffenen Familien der Geiseln informiert. Es wäre die sechste Gruppe, die während der seit Freitag geltenden Kampfpause aus der Gewalt der Islamisten freikäme.

In Israel hoffen die Angehörigen der Geiseln, wie die Familie des zehn Monate alten Kfir, auf schnelle Freilassung. Morgen ist der voraussichtlich letzte Tag der Feuerpause.

28.11.2023 | 02:05 min

Auch Deutsche unter Geiseln

Bislang hat die Hamas 81 Israelis und Ausländer im Austausch für 180 palästinensische Gefangene aus israelischen Gefängnissen freigelassen. Unter den mehrheitlich israelischen Geiseln waren bislang elf mit deutsch-israelischer Doppelstaatsbürgerschaft.
Die Hamas hatte die Menschen am 7. Oktober während ihrer Terrorattacke im Grenzgebiet zum Gazastreifen entführt. Bei dem Angriff hatten die Terroristen etwa 1.200 Menschen getötet und rund 240 als Geiseln genommen.
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Israel ging militärisch mit Luftangriffen und einer Bodenoffensive im Gazastreifen gegen die Hamas vor. Die am Freitag in Kraft getretene Feuerpause wurde nach vier Tagen verlängert und könnte am Donnerstagmorgen auslaufen. Die Konfliktparteien verhandeln unter Vermittlung der USA, Katars und Ägyptens über eine weitere Verlängerung.
Quelle: dpa

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