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: Wie die Inzidenz in Ihrem Landkreis ausfällt

von M. Hörz, R. Meyer, M. Zajonz
25.09.2022 | 06:10 Uhr
Wie hoch ist die aktuelle Inzidenz in meinem Landkreis? Wie viele Infizierte und Tote gab es? Antworten darauf gibt die interaktive Corona-Karte.
Wie viele Menschen haben sich bei mir vor Ort mit dem Coronavirus angesteckt? Wie hoch ist die 7-Tage-Inzidenz? Und wie viele Todesfälle gab es in meinem Landkreis insgesamt?
Ein Klick auf den Landkreis in der Karte zeigt, wie hoch die Corona-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut ist und wie viele Fälle es seit Beginn der Pandemie insgesamt gegeben hat:
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Welche Corona-Maßnahmen gelten

Es gelten nur noch wenige bundesweite Corona-Maßnahmen.
Entscheidend sind am Ende die Corona-Bestimmungen jedes einzelnen Bundeslandes. Die Regelungen der Länder zum Coronavirus finden Sie auf der Übersichtsseite der Bundesregierung.

Aktuelle Corona-Zahlen in meiner Region

Mithilfe des Suchfelds in folgender Tabelle können Sie die Infektionszahlen des Robert-Koch-Instituts in Ihrem Landkreis finden. Zum Sortieren der einzelnen Spalten (auf- oder absteigend) klicken Sie bitte auf den Spaltenkopf:
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Warum gibt es unterschiedliche Fallzahlen zum Coronavirus?

Aufgrund des langen Meldewegs vom lokalen Gesundheitsamt bis zum Robert-Koch-Institut dauert es teils aber mehrere Tage, bis Corona-Fälle in die Statistik der Bundesbehörde einfließen. Fälle mit einem längeren Meldeweg als sieben Tage gehen überhaupt nicht mehr in die Inzidenz-Berechnung ein.
Deshalb können sich die Infektionsdaten des RKI von den Meldungen lokaler Behörden unterscheiden.

Wo finde ich weitere Informationen?

Was bedeuten die verschiedenen Corona-Zahlen?

  • Neuinfektionen: Zahl der an einem Tag neu gemeldeten Infektionsfälle in einem Land. Der 7-Tage-Schnitt glättet Ausschläge innerhalb einer Woche (weil am Wochenende zum Beispiel weniger getestet und gemeldet wird). Die Zahl der Neuinfektionen bzw. die Inzidenz ist nicht gleichzusetzen mit der tatsächlichen Zahl der Infektionen. Es gibt eine unbekannte, durchaus erhebliche Zahl von unentdeckten Fällen - zum Beispiel, weil sie symptomlos verlaufen sind. Diese Dunkelziffer fließt nicht in die offizielle Corona-Statistik ein. Hier werden nur mittels PCR-Test gefundene Infektionen erfasst.
  • Todesfälle: Zahl der an einem Tag in Zusammenhang mit Covid-19 gestorbenen Menschen. Der 7-Tage-Schnitt glättet meldebedingte Ausschläge innerhalb einer Woche.
  • Inzidenz: Gesamtzahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner. Mit dieser Zahl lassen sich z.B. verschiedene Altersgruppen oder Bundesländer besser miteinander vergleichen.

Welche Quellen nutzt ZDFheute für diesen Artikel?

  • Inzidenz, Fallzahlen und Todesfälle bezieht ZDFheute in diesem Artikel vom Robert-Koch-Institut. Die Zahlen der Behörde waren vor allem Anfang 2021 ausschlaggebend für Corona-Maßnahmen. Aufgrund des langen Meldewegs vom lokalen Gesundheitsamt bis zum RKI dauert es teils aber mehrere Tage, bis Corona-Fälle in die Statistik der Bundesbehörde einfließen. Fälle mit einem längeren Meldeweg als sieben Tage gehen überhaupt nicht mehr in die Inzidenz-Berechnung ein.

Warum hat sich Farbskala der Karte verändert?

Die Corona-Situation ist dynamisch. Grenzwerte, die einst wichtig waren, verlieren Monate später aufgrund politischer Entscheidungen oder wegen sich ändernder Umstände (z.B. Infektionsgeschehen, neue Varianten, Impfquote in der Bevölkerung) ihre Bedeutung. Deshalb musste die Farbskala im Laufe der Pandemie mehrmals angepasst werden.

  • Im April 2021 wurde die Farbskala an die in Deutschland geltenden Grenzwerte der Bundesnotbremse angepasst.
  • Da die Notbremse später ausgelaufen ist, wurde die Farbskala im September 2021 angepasst und durch eine allgemeingültigere ersetzt, die auch ein Infektionsgeschehen über einer Inzidenz von 100 differenzierter abbilden sollte.
  • Da die Infektionszahlen im Herbst 2021 in vielen Landkreisen so hoch wie noch nie waren, wurde die Farbskala nochmals angepasst. So werden nun auch Inzidenzen von 500, 1000 oder 2000 differenziert abgebildet.

Mitarbeit: Simon Haas (bis 31. Januar 2021)

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